„Win-Win-Situation“
„Land“-Chefredakteur Peter Feist: „Ein Minister soll zu jeder Zeit seine Politik erklären können“
Luc Frieden hat in der Chamber die Vorwürfe gegenüber Serge Wilmes und seinen Mitarbeitern als unwahr zurückgewiesen. „Land“-Chefredakteur Peter Feist widerspricht entschieden.
„Land“-Chefredakteur Peter Feist verteidigt die journalistische Arbeit seines Journalisten für die Coverstory der vergangenen Woche Fotomontage: Editpress/Grafik
„Ech hunn de Minister Wilmes op déi Artikelen ugeschwat an heen huet mir gesot, dass heen an seng Mataarbechter keng sou Aussoe gemaach hätten.“
Es ist ein eher unscheinbarer Satz, den Luc Frieden am Dienstag im Luxemburger Parlament als Antwort auf eine Frage der LSAP-Fraktionsvorsitzenden Taina Bofferding tätigt. Dahinter verbirgt sich jedoch implizit der Vorwurf, dass das Land in einem am vergangenen Freitag erschienenen Porträt über Serge Wilmes entweder gelogen oder eben jene Aussage frei erfunden hat. Das Land hatte berichtet, dass Journalisten auf Interviewanfragen bei Serge Wilmes folgende Antwort erhielten: „Pour une interview, il faut que ce soit win-win.“