Serie: Rassismus in Luxemburg
Wer Lucy Angeloni live oder auf Bildern sieht, dem fallen ihre langen, dunklen Locken sofort auf: „Medusa“ nennt sich die internationale Tänzerin, weil ihre Haare „tun, was sie wollen, ein bisschen wie Schlangen“. Die Verbindung zur polarisierenden Figur der griechischen Mythologie war für Lucy jedoch nicht immer ein willkommener Vergleich. Lange Zeit bereiteten ihre Haare ihr Unbehagen, denn die junge Frau schämte sich als Kind für ihr Aussehen. Heute arbeitet Lucy als Erzieherin, Tänzerin und Model und will ihr Durchsetzungsvermögen mittels Aufklärung über Themen wie Rassismus an andere weitergeben.
26.06.2020