Burg Fels

Die „unglaubliche“ Geschichte geht weiter: In Rekordzeit wurde ein Provisorium errichtet

In unserer Ausgabe vom Montag, dem 22. Juni, hatten wir über Schilda auf Burg Fels (Larochette) berichtet. Hier sollte am vergangenen Samstag, also am Tag der Sommersonnenwende, ein nicht alltägliches Sonnenlichtspiel dokumentiert werden, doch leider war dies durch eine wenige Tage zuvor abmontierte Treppe am restaurierten Kriechinger Haus nicht möglich.

Die Touristen wunderten sich über das Gerüst am Kriechinger Haus

Die Touristen wunderten sich über das Gerüst am Kriechinger Haus Foto: Roger Infalt

Das Haus von Johann von Kriechingen sollte am Tag der Sommersonnenwende im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Erinnern wir an die Erklärungen des Experten für Burgen und Schlösser, John Zimmer, vom vergangenen Samstag: „Forschungen haben vor Kurzem ergeben, dass es in der Wohnetage des Kriechinger Hauses, die nur über eine an der Außenfassade entlang hochführende Holztreppe erreichbar war, vier Sichtschlitze in einer äußerst aufwendigen Ausführung gibt, die es erlaubt haben, genau ins Zentrum des dort befindlichen Oratoriums blicken zu können. Diese Sichtschlitze sollten den Menschen, die kein Recht hatten, sich in dem Raum mit dem Oratorium (Kirchenraum) aufzuhalten, die Möglichkeit geben, die Messe anhören und einen Blick auf den Altar werfen zu können. Der Schnittpunkt dieser vier Schlitze war außerdem so berechnet, damit am Tag der Sommersonnenwende durch einen schmalen Fensterspalt der Lichtstrahl von der aufgehenden Morgensonne auf einen genauen Punkt des Oratoriums fiel, an dem ein Altar mit einer Monstranz gestanden haben soll.“

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