Justiz
Prozess um tödlichen Unfall mit Eisskulptur: Justiz fordert Strafen für vier Angeklagte
Am vierten Prozesstag zum Unglück mit einer Eisskulptur auf dem hauptstädtischen Weihnachtsmarkt 2019 hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag vier Strafen und sechs Freisprüche beantragt. Außerdem sagten die Eltern des getöteten Jungen aus.
Derzeit wird vor Gericht verhandelt, wie es vor mehr als sechs Jahren zu dem tödlichen Vorfall an der Eispiste auf dem Knuedler kommen konnte Archivfoto: Editpress/Alain Rischard
Im Prozess um das tödliche Unglück auf dem hauptstädtischen Weihnachtsmarkt im November 2019 hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag ihre Strafanträge gestellt: Für den Bildhauer der Eisskulptur fordert sie wegen fahrlässiger Tötung zwölf Monate Haft auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Ein Helfer soll zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt werden. Für einen dritten an der Skulptur beteiligten Mitarbeiter beantragt die Justiz einen Freispruch.