Luxembourg Learning Center
Auch Bücher müssen eine Woche lang in Quarantäne
Im Lockdown mussten Luxemburgs Bibliotheken schließen. Davon betroffen war auch jene der Uni.lu, das Luxembourg Learning Center (LLC), das vom 16. März bis zum 11. Mai 2020 zublieb. Wie aber konnten die Studenten und Doktoranden an dringend benötigte Literatur kommen? Wie kann man im aktuellen „déconfinement“ zurückgegebene Bücher ohne Infektionsrisiko an den nächsten Studenten weitergeben? Diese und weitere Fragen hat das Tageblatt Marie-Pierre Pausch, der Verantwortlichen für den Bibliotheksdienst, gestellt.
Marie-Pierre Pausch, Verantwortliche für den Bibliotheksdienst des Luxembourg Learning Center, erzählt im Tageblatt-Gespräch, wie das LLC in Zeiten des Lockdowns die Studenten mit Literatur versorgen konnte und welche Beschränkungen immer noch gelten Foto: Editpress/Julien Garroy
„Trotz Schließung des Luxemburg Learning Center (LLC) blieben bestimmte Leistungen weiterhin zugänglich“, erklärt die Verantwortliche für den Bibliotheksdienst des LLC, Marie-Pierre Pausch. Inhaber der Bibliothekskarte hatten demnach Zugriff auf elektronische Quellen des Instituts. Diese konnten anhand des Katalogs a-z.lu aufgerufen werden. Dazu gehören Publikationen, wissenschaftliche Artikel, Datenbanken und E-Books. Die Uni stellte den Benutzern zudem Video-Tutorials auf der Webseite des LLC zur Verfügung, die den Studenten als Erklärvideos zum Katalog dienen sollen.