Editorial

Die gefährliche KI-Lücke befindet sich nicht nur in den Schulen

Nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene müssen den kritischen Umgang mit künstlicher Intelligenz erst noch lernen.

Künstliche Intelligenz Symbol mit Alltagselementen, die den Umgang mit KI-Technologie veranschaulicht

Künstliche Intelligenz (KI) gehört für viele bereits zum Alltag. Doch nicht jeder weiß mit ihr umzugehen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Noch nie war Wissen so leicht zugänglich. Allerdings war es gleichzeitig noch nie so schwer, zu sagen, wer es eigentlich erzeugt hat. Mit dem Einzug künstlicher Intelligenz in Schulen gerät Bildung an einen Wendepunkt. Wohin die Reise gehen soll, darum ging es bei einer Konferenz am Dienstagabend, an der auch Bildungsminister Claude Meisch teilnahm. „Es ist nicht unsere Aufgabe, KI zu verbieten, aber ebenso wenig ist es unsere Aufgabe, KI unkritisch zu feiern“, sagte der Minister.

Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck skizzierte in seinem Beitrag die vielen Herausforderungen, die durch KI auf Schüler, Eltern und Lehrer zukommen. Vor allem betonte er aber, dass der kritische Umgang mit KI ein zentraler Baustein in der Zukunft der nächsten Generationen sein wird.

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