Editorial
It’s coming home: Dem IOC gehen die Bewerber für Winterspiele aus
Nach drei Austragungen in unkonventionellen Wintersportregionen kehren die Olympischen Winterspiele 2026 zurück in die Alpen – doch hinter dem Glanz der Medaillen verbirgt sich ein Problem: Immer weniger Städte wagen den Bewerbungsritt. Das IOC muss seinen Vergabeprozess überdenken.
Die Olympischen Winterspiele 2026 erstrecken sich über ganz Norditalien Foto: AFP/Javier Soriano
Die letzten Austragungsorte der Olympischen Winterspiele – Peking (2022), Pyeongchang (2018) und Sotschi (2014) – waren keine klassischen Wintersportregionen. Es ist fast so, als würde man eine Fußball-WM nach Katar (2022) oder Saudi-Arabien (2034) vergeben. In diesem Jahr kehrt das größte Wintersportereignis der Welt jedoch zurück in die Alpen. Da das IOC zunehmend weniger Bewerbungen erhält, steht es vor der Herausforderung, seine Vergabepolitik neu zu überdenken.