Fall Roberto Traversini
Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft auf Bewährung – und fünf Jahre Politikverbot
Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft auf Bewährung für Roberto Traversini. Zudem drohen ihm eine Geldstrafe und die Aberkennung politischer und ziviler Rechte.
Roberto Traversini vor dem Gericht in Luxemburg-Stadt Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Staatsanwaltschaft hat am dritten Prozesstag im Fall Roberto Traversini ihre Forderungen vorgestellt. Sie sieht den Vorwurf der Interessenvermischung als erwiesen an. Traversini habe seine Position als Bürgermeister missbraucht, um persönliche Interessen durchzusetzen.
Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb für Traversini eine Haftstrafe von vier Jahren auf Bewährung. Außerdem fordert sie eine Geldstrafe im Ermessen des Gerichtes sowie die Aberkennung politischer und ziviler Rechte für fünf Jahre. Wer nicht über diese Rechte verfügt, darf laut Gesetz nicht wählen oder sich für Wahlen aufstellen. (mago)
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