Fall Roberto Traversini

Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft auf Bewährung – und fünf Jahre Politikverbot

Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft auf Bewährung für Roberto Traversini. Zudem drohen ihm eine Geldstrafe und die Aberkennung politischer und ziviler Rechte.

Porträt von Roberto Traversini, italienischer Politiker, lächelnd vor neutralem Hintergrund

Roberto Traversini vor dem Gericht in Luxemburg-Stadt Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Staatsanwaltschaft hat am dritten Prozesstag im Fall Roberto Traversini ihre Forderungen vorgestellt. Sie sieht den Vorwurf der Interessenvermischung als erwiesen an. Traversini habe seine Position als Bürgermeister missbraucht, um persönliche Interessen durchzusetzen.

Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb für Traversini eine Haftstrafe von vier Jahren auf Bewährung. Außerdem fordert sie eine Geldstrafe im Ermessen des Gerichtes sowie die Aberkennung politischer und ziviler Rechte für fünf Jahre. Wer nicht über diese Rechte verfügt, darf laut Gesetz nicht wählen oder sich für Wahlen aufstellen. (mago)

1 Kommentare
JJ 21.01.202611:27 Uhr

Politikverbot? Naja,wenn man Präsident der USA werden kann mit soviel Dreck am Stecken,dann sollte Traversini doch auch die Möglichkeit bekommen seine Reihe fortzusetzen.

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