Schueberfouer
Einsatzbilanz vom Glacis: Drei gewaltsame Diebstähle, acht Körperverletzungen und acht verirrte Kinder
Trotz Tausender Besucher zieht die „Police grand-ducale“ eine weitgehend ruhige Bilanz der diesjährigen Schueberfouer.
Foto: Editpress/Julien Garroy
Die diesjährige Ausgabe der „Schueberfouer“ verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. Das geht aus der abschließenden Bilanz der Polizei vom Samstag hervor. Sie verzeichnete hauptsächlich einfache Diebstähle, Streitereien und alkoholisierte Besucher. Aber auch einige verirrte Kinder beschäftigten die Beamten.
Von Diebstählen und Streitereien
Ein Großteil der polizeilichen Arbeit drehte sich um klassische Kirmes-Vorfälle. Insgesamt verzeichneten die Beamten 63 gefundene oder verlorene Objekte – hinzu kamen 15 formelle Verlustmeldungen. Im Bereich der Kriminalität registrierte die Polizei 20 einfache Diebstähle. In drei weiteren Fällen schritten die Einsatzkräfte wegen Diebstahls unter Gewaltanwendung ein.
Auf dem vollen Festgelände blieben auch körperliche Auseinandersetzungen nicht aus. Die Polizei intervenierte bei 18 Streitereien, die jedoch keine weiteren Konsequenzen nach sich zogen. In acht Fällen nahmen die Beamten einfache Körperverletzungen auf. Zudem mussten die Patrouillen zehnmal ausrücken, weil Personen stark alkoholisiert waren. Weitere punktuelle Einsätze betrafen Vandalismus, Betäubungsmittel sowie störende oder abgeschleppte Fahrzeuge.
Herausforderung bei der Elternsuche
Ein besonderes Augenmerk lag auf den jüngsten Besuchern der Veranstaltung. Die Polizei nahm insgesamt acht Kinder in ihre Obhut, die auf dem weitläufigen Gelände verloren gegangen waren. Dabei stießen die Beamten auf ein vermeidbares Hindernis: Die Kinder waren nicht beim kostenlosen Polizei-Service „Enfants perdus“ angemeldet – ein Umstand, der die Suche nach den Eltern oder Begleitpersonen deutlich erschwerte. (dr)