Polizei auf der „Schueberfouer“

„Unsere Arbeit endet nicht mit der Schließstunde“

Auf dem Glacis gehen drei Wochen voller Tradition, Nervenkitzel und Genuss zu Ende. Mit dabei war auch dieses Jahr wieder ein mobiles Kommissariat der Polizei. Wie erleben die Ordnungshüter die Schobermesse? Wir haben ihre Arbeit begleitet.

Polizisten patrouillieren permanent auf der Kirmes – auch noch nach der Schließstunde

Polizisten patrouillieren permanent auf der Kirmes – auch noch nach der Schließstunde Foto: Editpress/Julien Garroy

Behutsam holt ein junger Mann am Mittwochnachmittag eine Drohne aus seinem Rucksack, klappt die kleinen Propeller aus und positioniert das Fluggerät vor dem Eingangsportal der „Schueberfouer“. Ein Video der imposanten Fahrgeschäfte aus Vogelperspektive würde im Internet sicherlich gefeiert werden. Dazu kommt es allerdings nicht.

Wenige Meter von der Startposition der Drohne steht das Container-Kommissariat der Police Grand-Ducale. Zwei Beamte haben den Hobbypiloten längst im Blick und sprechen ihn an. „Eine Drohne könnte etwa Menschen auf dem Kettenkarussell mit voller Wucht treffen, auch deshalb ist das nicht erlaubt“, erklärt Hauptkommissar Nicolas Gengler. Das sieht auch der Drohnenpilot ein und packt sein Fluggerät wieder weg.

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