Düdelingen
Die neue „Kooperations-Charta“ offenbart Knatsch zwischen OGBL und FGFC
Eine neue Charta soll zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber Gemeinde Düdelingen und den Angestellten führen. Doch die Pressekonferenz dazu zeigt vor allem, dass sich OGBL und FGFC in den Haaren liegen.
Bürgermeister Dan Biancalana (links) und FGFC-Präsident Claude Reuter während der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag Foto: Jessica Oé
Eigentlich sollte die Pressekonferenz am Dienstagnachmittag einer jener Termine sein, bei denen alle Anwesenden in die Kamera lächeln und mehrfach betonen, wie stolz man auf das Erreichte ist. Denn die Gemeinde Düdelingen und die FGFC („Fédération générale de la fonction communale“) haben sich auf eine Charta geeinigt, mit der die Zusammenarbeit gestärkt werden soll.
Doch stattdessen dominiert der Ausschluss des OGBL den Termin. Die Gewerkschaft reagiert vor dem Termin „mit großem Unverständnis“ und sei besonders irritiert, weil „der OGBL ursprünglich als Unterzeichner vorgesehen war“: „Für den OGBL steht fest: Der spätere Ausschluss steht in direktem Zusammenhang mit seiner legitimen Forderung, an den Verhandlungen über das Gehälterabkommen im öffentlichen Dienst beteiligt zu werden“, heißt es im Schreiben, in dem der Schwarze Peter klar der FGFC zugespielt wird.