Neue Rückrufe bei Säuglingsmilch
Behörden setzen auf risikobasierte Prüfungen statt pauschaler Alarmierung
Weitere Rückrufe von Babymilch in Luxemburg: Die Behörden untersuchen gezielt Produkte für Säuglinge und prüfen Lieferketten. Viele Tests sind unauffällig – doch eine Entwarnung gibt es nicht.
Luxemburg prüft gezielt Säuglingsmilch auf Kontamination Foto: Freepik
Neuer Tag, neuer Babymilch-Rückruf: Die Veterinär- und Lebensmittelbehörde (ALVA) hat am Freitagabend weitere Produkte von drei Herstellern zurückgerufen. Das geht aus einer Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums hervor. Grund ist erneut eine mögliche Cereulid-Kontamination. Dabei handelt es sich um einen Giftstoff, der vom Mikroorganismus Bacillus cereus produziert wird und normale Kochtemperaturen überstehen kann.