Coupe FLBB

Der perfekte Abend der Racing-Damen

Spannung pur im Finale der Damen: 50 Minuten mussten die Racing-Damen zittern. Nach zwei Verlängerungen konnten sie dann jubeln und ihren ersten Coupe-FLBB-Titel feiern. 53:50 setzte sich der Verein aus der Hauptstadt gegen den favorisierten Black Star, der die letzten drei Jahre den „kleinen Pokal“ gewann, durch.

Die Racing-Damen setzten sich erst nach zwei Verlängerungen durch

Die Racing-Damen setzten sich erst nach zwei Verlängerungen durch Foto: Mike Osio

„Es war ein cooles Spiel. Auch wenn Mersch der Favorit war, wussten wir, dass die Chancen 50 zu 50 stehen würden, auch wenn wir in den beiden letzten Jahren nicht gegen Mersch gewinnen konnten. Die Motivation war riesig und die Stimmung innerhalb des Teams hervorragend“, berichtete Kapitänin Marie-Lou Haentges nach Spielschluss. Mitte des vierten Viertels lag Mersch mit 35:29 in Führung, doch der Racing zeigte Einsatz. „Wir wissen, dass der Black Star treffsicher ist. Die Merscher sind in der Lage, 20 Dreier in einem Spiel zu erzielen. Als wir im Hintertreffen waren, haben wir durch unsere Verteidigung wieder zurück ins Spiel gefunden“, erklärte eine glückliche Racing-Kapitänin, bei der im Vorfeld die Freude auf das Endspiel und den Gegner groß war: „Wie Lynn (Schreiner) richtigerweise im Tageblatt-Interview sagte, fühlt es sich wie ein Klassentreffen an. Wir haben uns riesig gefreut, dass wir gerade gegen den Black Star das Finale in der Coque bestreiten konnten, da wir uns super verstehen“, unterstrich Marie-Lou Haentges.

Seit Jahren ist die Coupe FLBB ein Publikumsmagnet und stets ein voller Erfolg. Beim Racing liefen die Vorbereitungen auf das Event schon lange im Voraus auf Hochtouren: Anfang Dezember wurde die Werbung mit „Save the Date“-Videos in den sozialen Medien gestartet und kurz vor dem Finale initiierte die Kapitänin ein gemeinsames Video mit dem Black Star: „Wir wollen, dass die Leute in die Halle kommen. Ob danach mehr Racing- oder Black Star-Anhänger in der Coque sind, spielt keine große Rolle: Hauptsache die Halle ist voll und die Stimmung gut.“

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