COUPE-FLBB
Wie ein Klassentreffen: Der Charme des kleinen Basketball-Pokals
Am Freitag, einen Tag vor den Halbfinalspielen der Coupe de Luxembourg und der Coupe des Dames, wird im Gymnase der Coque seit mehreren Jahren um den „kleinen Pokal“ gekämpft. Die Damen des Black Star Mersch könnten in diesem Jahr hier einen „Four-peat“ feiern. Lynn Schreiner, die im letzten Jahr zum Team hinzustieß und im luxemburgischen Basketball schon alles gewonnen hat, hat das Coupe-FLBB-Fieber sofort gepackt.
Im letzten Jahr feierte Lynn Schreiner (l.) zum ersten Mal die Coupe FLBB, für den Black Star Mersch war es der dritte Triumph in Folge Foto: Gabi Besenius
Mehr als 1.000 Zuschauer, volle Tribünen, Fanplakate und Shirts, Trommeln und Anfeuerungsgesänge: In den letzten Jahren gestalteten sich die Finalspiele der Coupe FLBB – die ihren festen Termin inzwischen am Freitag vor den Halbfinalspielen der Coupe de Luxembourg und der Coupe des Dames gefunden haben – zu einem wahren Basketballfest und erweckten fast schon den Eindruck, als ob es um den ganz großen Cup gehen würde.
Wie voll das Gymnase der Coque beim Saisonhöhepunkt der Zweit- und Drittligavereine ist, überraschte auch Lynn Schreiner: „2024 war ich zum ersten Mal wieder bei Finalspielen dabei, weil meine Schwester mit Mersch im Finale stand. Ich muss zugeben, dass ich verwundert war, wie viele Leute dort waren und was für eine Stimmung im Gymnase herrschte.“ Vor zwei Jahren spielte Lynn noch für Hostert, mit dem sie im selben Jahr die Meisterschaft gewann und im Finale der Coupe des Dames stand. Den Pokal hatte sie mit Gréngewald ein Jahr zuvor gewonnen. Als sie sich im Sommer 2024 dazu entschied, es etwas ruhiger angehen zu lassen und zu ihrer Zwillingsschwester Jo in die Nationale 2 nach Mersch zu wechseln, hatte Lynn Schreiner mit Hostert und ihrem Jugendverein Ettelbrück insgesamt drei Meistertitel und drei Pokalsiege gefeiert. Ein Jahr später folgte dann mit Mersch der Sieg in der Coupe FLBB.