Tischtennis

Howald schnappt sich das zweite Halbfinal-Ticket

Nachdem sich Titelverteidiger Hostert/Folschette bereits vor zwei Wochen fürs Halbfinale der Meisterschaft qualifizieren konnte, ging es am Sonntag im direkten Duell zwischen Howald und Linger um das zweite Halbfinal-Ticket. Auf dem „Holleschbierg“ ließ der Gastgeber nichts anbrennen und konnte sich überraschend deutlich mit 6:1 durchsetzen.

Leo Vekic und Howald jubeln nach Sieg und sichern Halbfinal-Ticket im Tennisturnier

Leo Vekic und Howald sicherten sich das direkte Ticket fürs Halbfinale Foto: Editpress/Fernand Konnen

Am Samstag hatte Linger seine Hausaufgaben mit einem unangefochtenen 6:2-Heimsieg gegen Lintgen erledigt. Beim Stand von 3:1 aus Sicht des Gastgebers hatte Zoltan Fejer-Konnerth, der Neuzugang aufseiten Lingers, gleich zu Beginn seiner Partie gegen Gaëtan Swartenbrouckx, verletzungsbedingt aufgeben müssen.

Dadurch konnte der ehemalige deutsche Nationalspieler, der am Sonntag noch angeschlagen war, sein bestes Tischtennis gegen Howald nicht abrufen. Im vorderen Paarkreuz verlor der Routinier zunächst im Topspiel mit 1:3 gegen Benjamin Rogiers und blieb in seinem zweiten Einzel gegen Leo Vekic ohne Satzgewinn.

Dies soll die Leistung des DT Howald allerdings nicht schmälern, da sich, neben Rogiers und Vekic, auch deren Teamkollegen Aaron Sahr und Marc Dielissen von ihrer besten Seite zeigten. Gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Gilles Michely setzte sich der Youngster in einer extrem engen Partie mit 13:11 im Entscheidungssatz durch. Mit dem Punkt zum 4:0 brachte Sahr seine Formation noch vor der Pause auf die Siegerstraße.

Am Nebentisch hatte sich Dielissen überraschend in vier Durchgängen gegen Arlindo De Sousa behaupten können. Da auch Christian Kill die Überlegenheit von Vekic (0:3) und Rogiers (2:3) hatte anerkennen müssen, war es Gilles Michely, der den Ehrenpunkt gegen Marc Dielissen (3:2) erst in der letzten Partie des Tages besorgte.

Kampf um Platz vier

Im Kampf um den vierten Tabellenplatz zwischen Berburg und Reckingen, um eine bessere Ausgangsposition im Viertelfinale, hatte das Quartett aus dem Osten das bessere Ende für sich. Am Samstag hatten sich beide Mannschaften auf dem „Krounebierg“ in Mersch gegenübergestanden. Nachdem fünf der ersten sechs Matches über die volle Distanz gegangen waren, war die Partie beim Zwischenstand von 3:3 noch völlig offen. Anschließend konnten sich die Berburger David Henkens und Tom Scholtes dann ohne Satzverlust gegen Aaron Vallbracht und Luca Elsen behaupten.

Den entscheidenden Punkt holte Henkens im Doppel zusammen mit Leandro Fuentes gegen Thomas Keinath und Gene Wantz. Den Reckingern sollte der 6:2-Achtungserfolg gegen Hostert/Folschette am Sonntag wenig nutzen, da Berburg zur gleichen Zeit mit 6:1 gegen Lintgen gewinnen konnte.

Am fünften Spieltag im Play-down erkämpfte sich der Tabellenletzte Lenningen ein Unentschieden gegen den Tabellenersten Flaxweiler. In einem wahren Krimi, in dem lediglich zwei Partien nicht über fünf Sätze gingen, konnte Lenningen, beim Spielstand von 3:5, beide Doppel zu seinen Gunsten entscheiden. In eigener Halle war Esch Abol seinen Gästen aus Echternach deutlich mit 6:2 überlegen.

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