Von Hotspots bis Prävention

Wie Luxemburg die Toten auf der Straße verhindern will

Zwei Menschen sind in dieser und der vergangenen Woche bei einem Verkehrsunfall gestorben – eine Frau wurde in Huldingen von einem Auto erfasst, ein 85-Jähriger in Remich von einem Lkw. Das zeigt: Obwohl die Zahl der Verkehrstoten in Luxemburg zurückgeht, bleiben Unfälle ein großes Problem. Welche Maßnahmen werden ergriffen? 

In Huldingen ist eine Frau in der vergangenen Woche nach einem Verkehrsunfall auf einem Zebrastreifen gestorben

In Huldingen ist eine Frau in der vergangenen Woche nach einem Verkehrsunfall auf einem Zebrastreifen gestorben Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Schock nach Huldingen sitzt tief. Am Samstag, dem 25. Januar, ist es dort, vor einem Einkaufszentrum kurz vor der belgischen Grenze, zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Zwei Fußgängerinnen wurden von einem Auto erfasst, auf dem Zebrastreifen, der die Nationalstraße 7 überquert. Die alarmierten Rettungsdienste fuhren irrtümlicherweise zuerst zum falschen Ort. Eine der Frauen starb am Tag darauf im Krankenhaus. Auch der Zebrastreifen wirft Fragen auf. Denn dort, wo die Markierungen auf der N7 angebracht sind, gilt Tempo 90. Am Mittwochmorgen meldete die Polizei dann einen weiteren tödlichen Unfall: Ein 85 Jahre alter Mann wurde mitten in Remich von einem Lkw erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.

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