Tote Fußgängerin in Huldingen

Erst nach 27 Minuten am Unfallort: CGDIS fuhr an falsche Adresse

Wegen Verständigungsproblemen sind Helfer der Einsatzzentrale CGDIS bei einem Unfall am Samstag zur falschen Adresse gefahren. Am Ort des Geschehens – einem Zebrastreifen in Huldingen – kamen die Retter erst 27 Minuten nach der Alarmierung an. Eines der Opfer starb später im Krankenhaus.

Ein Krankenwagen des CGDIS vor der Zentrale in Luxemburg-Stadt

Ein Krankenwagen des CGDIS vor der Zentrale in Luxemburg-Stadt Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Zwei Fußgängerinnen sind am Samstag in Huldingen von einem Auto erfasst worden – laut Tageblatt-Informationen offenbar auf einem Zebrastreifen, der bei der Einfahrt zum dortigen Shopping-Zentrum die Straße überquert. Eine der Frauen wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie am Sonntag im Krankenhaus gestorben ist. Das Auto, das in den Unfall verwickelt war, wurde von Polizisten vor Ort angetroffen. Die Polizei berichtete am Montag von dem Vorfall. Am Dienstag teilte die Einsatzzentrale des CGDIS weitere Details mit. Demnach hatte die Notrufzentrale am Samstag um 18.06 Uhr einen Anruf erhalten, „in dem von einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in Höhe des Shopping-Centers Knauf ‚op der Schmëtt’ in Huldingen“ berichtet wurde.

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