État de la Nation

CSV-Premier Luc Frieden will „Mateneen. Fireneen.“

In seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstag will CSV-Premier Luc Frieden das Land in Krisenzeiten zum Zusammenhalt aufrufen. Um diesen Zusammenhalt herzustellen, braucht er aber die Unterstützung der Gewerkschaften bei der Tripartite. Die beginnt erst in zwei Wochen.

Xavier Bettel und Luc Frieden vor Rede zur Lage der Nation im luxemburgischen Parlament vor einem Jahr

DP-Vizepremier Xavier Bettel und CSV-Premier Luc Frieden vor der Rede zur Lage der Nation im Parlament vor einem Jahr Foto: Editpress/Alain Rischard

„Mateneen. Fireneen“ soll der Titel der Rede zur Lage der Nation lauten, die der CSV-Premier am Dienstag in der Abgeordnetenkammer halten wird. Das deutete Luc Frieden jedenfalls am Wochenende in einem Trailer in den sozialen Medien an und erhob damit seinen dritten „Etat de la Nation“ seit dem Antritt der schwarz-blauen Koalition zu einem politischen Event (wie es sein Vorgänger Xavier Bettel schon 2021 getan hatte, als er seine Rede mit einem Filmchen auf Twitter promotete und ihn mit dem Hashtag #edln2021 versah). Im Mittelpunkt der Rede soll der Begriff „Zesummen“ stehen, der in dem Clip mit Wörtern wie „opwuessen“, „wunnen“, „liewen“, „erhalen“, „wuessen“, „schafen“ und „stoen“ kombiniert wird.

Parallel zu ihrem Premier und Parteipräsidenten wirbt auch die CSV seit einer Woche täglich in den sozialen Medien mit kurzen Clips, in denen sie darlegt, was die Regierung bislang in den Bereichen Kaufkraft, Wohnungsbau, Energie, Wirtschaft, Sicherheit und Familie geleistet habe. „Mir hu geliwwert“ steht am Anfang und am Ende der 20-sekündigen Spots. Die CSV übernimmt damit in ihrer Werbekampagne das Wording, das Luc Frieden in seiner Rede zur Lage der Nation vor einem Jahr gewählt hatte. In „Fortschrëtt duerch Stabilitéit. Stabilitéit duerch Fortschrëtt“ hatte er die Catchphrase „An dës Regierung liwwert!“ fünfmal wiederholt, um zu verdeutlichen, dass CSV und DP ihre Versprechen halten würden.

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