Regierung will Kommunikation überprüfen

Umweltminister Wilmes: „Bestimmte Dinge hätten noch besser gemacht werden können“

Die spärlichen Warnungen der Behörden nach der Rauchwolke über Luxemburg endeten in massiver Kritik. Die Kommunikation soll jetzt auf den Prüfstand.

Rauch steigt aus dem verbrannten Boden im Naturschutzgebiet Hohes Venn auf

Rauch steigt aus dem verbrannten Boden im Naturschutzgebiet Hohes Venn auf Foto: Nicolas Lambert/belga/dpa

Die Kommunikation der Luxemburger Behörden stand in den vergangenen Tagen massiv in der Kritik. Denn sie kommunizierten nur spärlich, nachdem eine massive Rauchwolke wegen der Brände im Hohen Venn über Luxemburg gezogen war. Umweltminister Wilmes gibt am Mittwoch gegenüber RTL zu, dass nicht alles optimal gelaufen sei.

„Bestimmte Dinge hätten noch besser gemacht werden können“, sagte Wilmes. Dazu gehöre auch die Entwicklung und Verbesserung einer klaren Kommunikation. Der Regierungsrat habe am Montag eindeutig die Anweisung gegeben, die Krisenkommunikation zu überprüfen. Das soll als Gelegenheit dienen, in Zukunft effektiver mit der Bevölkerung zu kommunizieren.

In Zukunft soll in der Applikation „My Air“ auch der stündliche Luftqualitätswert angezeigt werden, berichtete RTL. Zudem werde erwogen, Feinstaubmessstationen im Norden des Landes einzurichten.

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