Rauchwolken über Luxemburg

Hohe Feinstaubbelastung und verspätete Informationen

Die elf Feuerwehrleute, die im Hohen Venn beim Löschen geholfen haben, sind wohlbehalten zurück. Die Betonung liegt auf wohlbehalten, denn nach den Rauchwolken vom 16. August, die über das Land hinwegzogen, bleiben Fragen offen. Was bedeutet dieser Vorfall für die Menschen, die davon betroffen waren?

Der Umgang Luxemburgs mit der ungewohnt hohen Rauchbelastung aus Belgien wirft Fragen auf

Der Umgang Luxemburgs mit der ungewohnt hohen Rauchbelastung aus Belgien wirft Fragen auf Foto: AFP/Ina Fassbender

Es geht um die Feinstaubbelastung, die bei solchen Bränden in Wäldern, oder wie im Fall vom Hohen Venn beim Brand von Torfmooren entsteht. Am 16. August zog eine Rauchwolke zunächst über das Ösling und den Osten des Landes, am Nachmittag dann bis ins Zentrum und den Süden, Bewohner meldeten die Geruchsbelästigung.

„Wir hatten am Sonntag an einigen Stellen Werte von zwischen 100 und 300 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter, und das ist extrem ungesund“, sagt Philippe Ernzer von Meteo Boulaide, der auch die Wetterberichte fürs Tageblatt verfasst. Informationen wie diese laufen seinen Angaben zufolge beim Umweltministerium zusammen, das die staatlichen Messstationen betreibt.

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