KI und Schule
Über die sinnvolle und verantwortungsbewusste Nutzung von Künstlicher Intelligenz
Ein zentrales Thema im Bildungssystem ist zurzeit die sinnvolle und verantwortungsvolle Nutzung der Künstlichen Intelligenz im Unterricht. Darum ging es auch bei der Konferenz „Mënschlech viru Kënschtlech: D‘Schoul am Zäitalter vun der KI“ im European Convention Center Luxembourg.
Henning Beck, Autor zahlreicher Bücher und deutscher Meister im Science Slam, weist darauf hin, dass KI den Menschen in einigen Bereichen ersetzen wird. Aber in anderen ist das menschliche Gehirn überlegen. Foto: Editpress/Julien Garroy
Künstliche Intelligenz beeinflusst das Leben sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern und Jugendlichen bereits stark – und sie verändert die Art und Weise des Lernens. Chatbots liefern schnell Antworten auf Fragen. Sie können in rasanter Geschwindigkeit Texte erstellen. KI-Anwendungen können Lehrern außerdem helfen, etwa den Lernstand ihrer Schüler zu analysieren sowie Aufgaben und Übungsmaterial zu erstellen. Hinzu kommen Vorteile beim Korrigieren. Außerdem kann KI zur individuelleren und inklusiveren Betreuung beitragen. Und sie kann administrative Prozesse beschleunigen.
Doch wenn Schüler eine Aufgabe oder ein Thema nicht verstehen, hilft auch die KI nicht. Letztere kann das Lernen nicht ersetzen. Um mit KI umzugehen, bedarf es der Schulung im verantwortlichen Umgang mit ihr. Darum ging es in der vom Bildungsministerium organisierten Konferenz „Mënschlech viru Kënschtlech: D’Schoul am Zäitalter vun der KI“ im European Convention Center Luxembourg auf dem Kirchberg. Das Interesse bei dem vor allem aus Pädagogen bestehen Publikum war riesig, der Saal voll.