Am 26. April feiert das Luxembourg Philharmonia sein 30. Jubiläum unter der Leitung des Chefdirigenten Martin Elmquist. Im Tageblatt-Interview zieht er Bilanz und zeichnet nach, wie er von Italien nach Luxemburg kam.
Es waren zwei Konzerte, die es in sich hatten und bei denen jedes auf seine Art höchsten musikalischen Ansprüchen entsprach. Das Luxembourg Philharmonic überzeugte mit einem mutigen und außergewöhnlichen Programm, während die Kräfte der Züricher Oper eine bewegende Aufführung von Verdis Requiem boten.
Das Bayerische Staatsorchester begeisterte in Luxemburg mit seiner Spielkultur, dem aufregenden Dirigenten Vladimir Jurowski und einzigartigen Interpretationen: ein Top-Ensemble, das mühelos mit internationalen Meisterorchestern mithalten kann.
Joshua Bell und die Academy of St Martin in the Fields bemühten sich um Frühlings-Stimmung, Valerie Fritz überzeugte mit ihrem Cello-Spiel – und dennoch ließen die Auftritte in der Philharmonie zu wünschen übrig.