Interview

„Niemand diktiert uns unsere Meinung“: Xavier Bettel über Israel, Palästina und Luxemburgs Außenpolitik

Gerade aus San Francisco zurück, die nächste Reise zur Elfenbeinküste schon vor Augen, empfängt Außenminister Xavier Bettel (DP) das Tageblatt in seinem Büro im ehemaligen Justizpalast. Mit dabei sind Dackel Aspro und jene Hanteln, die Bettel zum kleinen Internethit machten. Doch im Gespräch geht es um ernstere Themen: den Nahostkonflikt, Luxemburgs Rolle und Trumps Debakel bei den Midterms.

„Was ich jetzt sage, ist hart“: Xavier Bettel beim Interview, Dackel Aspro war enbenfalls dabei

„Was ich jetzt sage, ist hart“: Xavier Bettel beim Interview, Dackel Aspro war enbenfalls dabei Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Tageblatt: Wir wollen vor allem über den Nahen Osten sprechen. Zunächst aber zu den US-Wahlen. Sie waren gerade in San Francisco. Wie haben Sie dort die Stimmung erlebt?

Xavier Bettel: Überhaupt nichts! Keine Wahlplakate, keine Stände. Wirklich nichts. Dabei ist San Francisco eine Hochburg der Demokraten. Alle hofften auf einen Wechsel, aber im Stadtbild hat man fast nichts gesehen. Ich musste die Wahl selbst ansprechen. Man erklärte mir, der Wahlkampf laufe über soziale Medien und Fernsehspots. Ohne Fernsehen hätte man kaum gewusst, dass Wahlen sind.

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