Der Prozess zum tödlichen Unglück mit einer Eisstatue auf dem hauptstädtischen Weihnachtsmarkt in 2019 offenbart erschreckende Leichtfertigkeit. Denn für die Sicherheit rund um die Skulptur fühlte sich offenbar niemand zuständig.
Am vierten Prozesstag zum Unglück mit einer Eisskulptur auf dem hauptstädtischen Weihnachtsmarkt 2019 hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag vier Strafen und sechs Freisprüche beantragt. Außerdem sagten die Eltern des getöteten Jungen aus.
Am dritten Verhandlungstag im Prozess um den Tod des zweijährigen Emran auf dem Weihnachtsmarkt 2019 stellte sich heraus, dass jeder sich auf den anderen verlassen hat und niemand sich die richtigen Fragen stellte.
Am zweiten Verhandlungstag im Prozess um den Tod des zweijährigen Emran hat der Hauptangeklagte jede Verantwortung zurückgewiesen. Der Eisskulpteur betonte vor Gericht, er habe nach den Regeln der Kunst gearbeitet.
Vor sechs Jahren kam der zweijährige Emran auf dem Weihnachtsmarkt in Luxemburg ums Leben. Eine Eisstatue stürzte auf ihn. Am Montagmorgen begann der Prozess gegen die mutmaßlich Verantwortlichen dieser Tragödie.