Rentenreform 2026

Die Pensionskasse stolpert über den Gesetzestext

Interne Unterlagen der „Caisse nationale d’assurance pension“ (CNAP) deuten auf juristische Grauzonen bei der Rentenreform hin. Und die Gewerkschaften OGBL und LCGB warnen seit der Abstimmung in der Chamber vor „enormen Problemen“ bei der Umsetzung. Wird jetzt sogar das „Reförmchen“ zur Stolperfalle?

Personen diskutieren konzentriert über die Umsetzung der Rentenreform bei der CNAP in einem modernen Büro.

Bei der CNAP zerbricht man sich den Kopf über die Umsetzung der Rentenreform Foto: Editpress/Julien Garroy

Luxemburgs Mini-Rentenreform ist beschlossene Sache. Jetzt beginnt die Arbeit dort, wo das Gesetz abstrakt bleibt – und sorgt laut übereinstimmenden Berichten von RTL und Radio 100,7 für Probleme. Besonders heikel ist die Frührente mit 60. Das Gesetz erhöht die erforderliche Versicherungsdauer schrittweise. Laut RTL ist der Text aber nicht eindeutig genug, vor allem bei Übergangsfällen.

In einer CNAP-Präsentation wird das an einem Beispiel durchgespielt: Eine Person (Jahrgang 1970) studiert einige Jahre und arbeitet dann. Sie erreicht die 480 Monate bereits 2028, also mit 58. Die zentrale Frage: Muss sie dann sofort zusätzliche Monate leisten, weil sie 2028 die 40 Jahre voll hat? Oder zählen die Zusatzmonate erst, wenn sie 60 ist, also 2030? Oder gilt am Ende gar keine Verlängerung?

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