Experte zur Sperrung des Flughafens

„Die Drohnen wurden sehr wahrscheinlich in Luxemburg gestartet“

Drohnen haben am Freitagabend für mehrere Stunden den Findel lahmgelegt. Am Montagabend kam es erneut zu einer Sperrung. Ein Experte für die Fluggeräte sagt: Aufgrund ihrer Reichweite wurden sie sehr wahrscheinlich im Land gestartet. Eine Drohne abzuschießen, sei schwierig.

Ein Drohnen-„Jammer“ bei einer Präsentation im August in Nürnberg. Das Gerät soll den Funkkontakt zwischen Drohne und Fernbedienung stören. Rechts: Ein Radius von 30 Kilometern rund um den Flughafen Findel. Ein Experte sagt, dass die Drohnen sehr wahrscheinlich eine Reichweite von 25 bis 30 Kilometern haben.

Ein Drohnen-„Jammer“ bei einer Präsentation im August in Nürnberg. Das Gerät soll den Funkkontakt zwischen Drohne und Fernbedienung stören. Rechts: Ein Radius von 30 Kilometern rund um den Flughafen Findel. Ein Experte sagt, dass die Drohnen sehr wahrscheinlich eine Reichweite von 25 bis 30 Kilometern haben. Montage: AFP/Tobias Senzig/Editpress

Unbekannte Drohnen haben am Freitagabend den Flugverkehr am Findel zum Erliegen gebracht. Wir haben mit einem Mitarbeiter eines Luxemburger Drohnen-Herstellers gesprochen. Der Drohnenexperte, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, geht davon aus, dass am Freitag mehr als eine Drohne unterwegs war – und dass diese bis zu einem Meter groß waren.

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