1.150 Stellen bei ArcelorMittal in Gefahr

Arbeitsminister Spautz und Wirtschaftsminister Delles greifen am 20. März ein

Die planmäßigen Verhandlungen zwischen ArcelorMittal, Gewerkschaften und Regierung über eine neue Rahmenvereinbarung für die Stahlindustrie wurden erschüttert durch die Ankündigung des Stahlriesen, 1.150 Stellen aus Luxemburg nach Indien und Polen auszulagern. CSV-Arbeitsminister Marc Spautz und DP-Wirtschaftsminister Lex Delles wollen sich am 20. März in die Stahltripartite einschalten.

CSV-Arbeitsminister Marc Spautz und DP-Wirtschaftsminister Lex Delles bei Pressekonferenz im Wirtschaftsministerium

CSV-Arbeitsminister Marc Spautz und DP-Wirtschaftsminister Lex Delles vor drei Wochen bei einer Pressekonferenz im Wirtschaftsministerium Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Am Kader vu sengem Deplacement op de Weltwirtschaftsforum zu Davos huet de Premierminister an engem kuerze Gespréich mam Aditya Mittal dofir plaidéiert, dass et keng Delokalisatioun sollt ginn, dass de Siège vun ArcelorMittal zu Lëtzebuerg soll bleiwen an dass d’Investissementer a lëtzebuergesch Sitte sollen héich bleiwen“, teilte die Regierung am Freitagabend etwas lapidar mit, nachdem am Vormittag „d’Situatioun vun ArcelorMittal“ im Regierungsrat angesprochen worden war.

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