Die AfD sieht sich nach Wahlerfolgen in Ostdeutschland als neue Volkspartei. Sie attackiert die CDU – Ziel ist das Ende der Brandmauer. Sachsen-Anhalt könnte zum Testfall werden.
Es ist das erste Rededuell zwischen Kanzler Merz und AfD-Chefin Weidel nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Es geht hart zur Sache. Zweimal muss die Bundestagspräsidentin eingreifen.
Der Kanzler gibt sich nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt schockiert, demütig, selbstkritisch. Die AfD wiederum triumphiert auch in Berlin. Eindrücke aus der Hauptstadt am Tag nach dem politischen Beben in Sachsen-Anhalt.
Euro-Ausstieg, geschlossene Grenzen und die Rückführung aller Syrer: Alice Weidel hat im ZDF-Sommerinterview zentrale Vorhaben für eine mögliche AfD-Regierung umrissen. Zugleich zeigte sie sich vor den anstehenden Landtagswahlen siegessicher.
Auf den ersten Blick sind rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien gegen Klimaschutz und Energiewende, auf den zweiten gibt es durchaus Überschneidungen und Unterwanderungsversuche, wie Studien und Erfahrungen aus dem Ausland zeigen.
Die AfD wird auch künftig vom Spitzenduo Alice Weidel und Tino Chrupalla geführt. Beim Parteitag werden beide im Amt bestätigt, er mit einem Dämpfer, sie mit leicht besserem Ergebnis.
Sahra Wagenknecht hoffte auf eine gemeinsame Bühne mit Alice Weidel im Wahlkampf. Die AfD-Chefin ließ die Anfrage ins Leere laufen – mit einem Hinweis auf die Fünf-Prozent-Hürde.