Editorial
Politische Unentschlossenheit bremst die Elektromobilität – nicht die Technologie
Die Elektromobilität ist technisch längst bereit. Warum dennoch viele beim Verbrenner bleiben, liegt weniger an Reichweite oder Preisen als an politischen Signalen und einem ungleichmäßigen Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Das Autofestival hat begonnen, und für viele Menschen scheint ein Verbrenner noch immer die beste Option zu sein. Das liegt nicht nur an den europäischen Autoherstellern, sondern auch an politischer Unentschlossenheit auf europäischer und lokaler Ebene. Dabei ist eines klar: Die Elektromobilität ist faktisch entschieden – aber die Politik handelt weiterhin so, als sei sie optional.
Die Faktenlage ist eindeutig: E-Autos sind energieeffizienter, umweltfreundlicher und leiser als Verbrenner. Obwohl sich die Technologie ständig weiterentwickelt, sind batteriebetriebene Fahrzeuge jetzt schon in vielerlei Hinsicht besser als konventionelle Fahrzeuge. Und trotzdem stockt der Verkauf der E-Autos in Luxemburg. Mitschuld daran trägt auch die Politik.