Mobilitätswoche
„Lueden un ëffentleche Luuchten“: Esch weiht „Slow-Charge“-Stationen ein
Die Stadt Esch weihte am Dienstag sogenannte „Slow-Charge“-Stationen ein – ein Pilotprojekt, das unter anderem die Nutzung von Elektroautos fördern soll. Zudem präsentierten Bürgermeister und Schöffe das Programm der Europäischen Mobilitätswoche.
Bürgermeister Christian Weis und Mobilitätsschöffe Meris Sehovic beim Beladen eines Sudstroum-Autos in der rue d’Ehlerange Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die Stadt Esch läutete am Dienstagnachmittag die diesjährige Ausgabe der Europäischen Mobilitätswoche ein. In diesem Rahmen stellten Bürgermeister Christian Weis (CSV) und Mobilitätsschöffe Meris Sehovic („déi gréng“) das Pilotprojekt „Lueden un ëffentleche Luuchten“ vor – ein Konzept, das sowohl Anwohnern als auch Besuchern erlaubt, ihren Elektrowagen an der Straßenleuchte aufzuladen. Zum Auftakt wurden in Zusammenarbeit mit Sudstroum zwei Leuchten in der rue d’Ehlerange mit einer Ladeleistung von 3,7 Kilowatt installiert. „Lädt man seinen Wagen acht Stunden lang auf, so zum Beispiel über Nacht, kann man durchschnittlich bis zu 200 Kilometer zurücklegen“, erklärte Sehovic. Die Ladepunkte sind mit gelber Farbe gekennzeichnet.