Editorial

Nicht der Weisheit letzter Schluss: Impfung gegen SARS-CoV-2 wirft viele Fragen auf

Laut einem „Spiegel“-Bericht könnte Deutschland bis Ende Januar lediglich drei bis vier Millionen Dosen des von Biontech und Pfizer entwickelten Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 bekommen. Rechnet man die Zahlen hoch, dann dürfte Luxemburg wohl 25.000 bis 38.000 Dosen erhalten.

Laut einem „Spiegel“-Bericht könnte Deutschland bis Ende Januar lediglich drei bis vier Millionen Dosen des von Biontech und Pfizer entwickelten Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 bekommen. Rechnet man die Zahlen hoch, dann dürfte Luxemburg wohl 25.000 bis 38.000 Dosen erhalten. Foto: AFP

Während in Russland, Großbritannien und den USA bereits gegen SARS-CoV-2 geimpft wird, diskutiert die Europäische Union noch über ihre Strategie. Viele Fragen bleiben weiter offen. Zum Beispiel, wann die Europäische Arzneimittelagentur EMA eine Marktzulassung erteilt und die ersten Dosen in den Mitgliedstaaten eintreffen werden. Nach aktuellem Stand der Dinge scheint es wahrscheinlich, dass es um den Jahreswechsel so weit sein könnte. Wie viele Impfdosen Luxemburg in einer ersten Phase bekommen wird, ist ebenfalls noch unklar. Premierminister Xavier Bettel (DP) hatte vor zehn Tagen angedeutet, dass es zwischen 35.000 und 45.000 sein könnten. Am morgigen Mittwoch debattiert das EU-Parlament noch über die Strategie für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe. Besser ist es, denn wenn es um gerechte Verteilung geht, sind sich die 27 EU-Staaten bekanntlich des Öfteren nicht einig. 

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