Editorial
Angriff auf Luxemburg: Frankreich will unsere Fonds – und damit unser Geld
Paris will mehr Kontrolle über Europas Finanzaufsicht – und damit näher an Luxemburgs Finanzplatz. Für das Großherzogtum steht viel auf dem Spiel.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der Luxemburger Premier Luc Frieden im November 2024: Frieden ist ein großer Fan des Politikers Macron, das hat er mehrmals gesagt – doch im Dossier Finanzplatz geht es ans Eingemachte Foto: AFP/Ludovic Marin
Frankreich will an Luxemburgs Geldtopf. Der Plan: Die Finanzaufsicht der Europäischen Union in Paris zentralisieren. Damit wäre die CSSF entmachtet. Der Fondsbranche drohe dann eine massive Abwanderung nach Paris.
Die französische Absicht ist nicht neu, die Sorgen Luxemburgs ebenfalls nicht. Doch seit Brüssel sich auf die Seite von Paris geschlagen hat, schrillen die Alarmglocken im Großherzogtum lauter.