Bahnhofsviertel

Was passiert mit dem Bahnhofsviertel? „déi Lénk“ fordert Antworten von Stadtverwaltung

Nach Kritik von DP-Politikerinnen wächst der Druck auf Bürgermeisterin Polfer. Nun will auch „déi Lénk“ wissen, wie es mit dem Bahnhofsviertel weitergehen soll.

Barbara Agostino vor dem ehemaligen Marx-Gebäude im Bahnhofsviertel, urbanes Stadtbild mit historischer Architektur

Barbara Agostino vor den Räumlichkeiten des ehemaligen Marx im Bahnhofsviertel Foto: Editpress/Julien Garroy

Der Zustand des Luxemburger Bahnhofsviertels schlägt weiter Wellen. Nachdem DP-Politikerin Anne Kaiffer nach der Schließung ihrer Metzgerei die Politik der blau-schwarzen Mehrheit kritisiert hatte, legte Barbara Agostino, ebenfalls DP-Mitglied, im Tageblatt nach. Müll, Ausscheidungen und weggeworfene Drogenutensilien belasten ihre Geschäfte zunehmend – und sie ist nicht allein.

Was tut die Stadtverwaltung?

Agostino und weitere Besitzer sind bereit, ihre Immobilien eines Gebäudekomplexes in der rue de Hollerich an die Stadt zu verkaufen. Nachdem sie vergeblich auf eine Antwort der städtischen Dienststelle gewartet hatte, wandte sie sich direkt an Bürgermeisterin und Parteikollegin Lydie Polfer. Doch auch Ihre Antwort sowie die des zuständigen Immobilienschöffen Patrick Goldschmidt (DP) fielen knapp aus.

Nach der Kritik aus eigenen Reihen reagiert nun „déi Lénk“ auf den Tageblatt-Artikel und fordert von der Stadtverwaltung Antworten. Sie will wissen, ob die Stadt Luxemburg Interesse daran hat, die besagten Immobilien zu kaufen, ob sie sich beim Staat wegen eines leerstehenden Hauses zu Wort melden will und wie sie gedenkt, die allgemeine Lage im Bahnhofsviertel zu verbessern.

Bleibt abzuwarten, ob diese Früchte tragen und womöglich sogar zu einer Aufwertung des Bahnhofsviertels führen werden.

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