„Wären auch froh über Hilfe“

Wie Luxemburger Landwirte im Hohen Venn bei den Löscharbeiten helfen

Mehr als 3.000 Hektar Wald- und Moorfläche brennen in Belgien. Der Rauch reicht bis nach Luxemburg. Am Montagmorgen haben sich mehrere freiwillige Helfer mit Wassertanks auf den Weg ins Hohe Venn gemacht. Das Tageblatt hat mit ihnen gesprochen.

Benny Michels (r.) bricht mit einem Freund auf, um in Belgien zu helfen

Benny Michels (r.) bricht mit einem Freund auf, um in Belgien zu helfen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Auch am Montagmorgen hängt der Rauch des größten Waldbrands in der belgischen Geschichte über Luxemburg. Es riecht stark nach verbrannter Erde, die Augen brennen leicht. Auf dem Parking „A Kack“ in Echternach stehen sechs Fahrzeuge in einem losen Konvoi. Es ist schweres Gerät: mehrere Traktoren und Lkws mit großen Wassertanks. In wenigen Stunden sollen sie in Belgien zum Einsatz kommen.

„Kurz hinter der Grenze werden sich ein paar deutsche Kollegen uns anschließen, um gemeinsam hochzufahren“, sagt Martin Heynen. Der Landschaftsgärtner ist mit seinem kompletten Team und gleich drei Fahrzeugen vor Ort. In Katastrophenfällen zu helfen, ist für ihn selbstverständlich. Schon beim Tornado in Petingen und beim Hochwasser in Echternach war er im Einsatz. Er hat über Facebook am Sonntagabend einen Aufruf für freiwillige Helfer gestartet.

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