Mehrere Fälle in wenigen Tagen

Kupferkabel im Visier: Mehrere Diebstähle in Luxemburg

Unbekannte haben in Mersch, zwischen Bettemburg und Liwingen sowie in Luxemburg-Kirchberg Kupferkabel gestohlen oder für den Abtransport vorbereitet. In Mersch wurden zwei Tatverdächtige gestellt.

Kupferkabel werden auf Baustellen immer wieder zum Ziel von Dieben

Kupferkabel werden auf Baustellen immer wieder zum Ziel von Dieben Symbolbild: Daniel Naupold/dpa

Mehrere Fälle von Kupferkabel-Diebstählen beschäftigen derzeit die Luxemburger Polizei. Die Vorfälle ereigneten sich innerhalb weniger Tage in Mersch, zwischen Bettemburg und Liwingen sowie in Luxemburg-Kirchberg. Das geht aus den aktuellen Presseberichten der Polizei hervor.

Mehrere hundert Meter Kabel gestohlen

Den Beamten wurden am Abend des 13. September zwei Männer auf einer Baustelle in der Allée John W. Leonard in Mersch gemeldet. Sie flüchteten beim Eintreffen der Polizei, konnten aber kurz darauf in der Umgebung angetroffen werden. Auf der Baustelle waren mehrere Kupferkabel bereits zu Rollen zusammengelegt und zur Mitnahme vorbereitet worden.

Eine Polizeistreife entdeckte in der Nacht zum 14. September zwischen Bettemburg und Liwingen mehrere zugeschnittene Kupferkabel. Unbekannte hatten sich offenbar Zugang zum Gelände verschafft, Kabel abgetrennt und Absperrungen bzw. Zugänge manipuliert. Die Kabel waren vermutlich für einen späteren Abtransport bereitgelegt worden.

Am 15. September wurde der Polizei ein weiterer Fall auf einer Baustelle in der rue Erasme auf Kirchberg gemeldet. Ein Unbekannter soll gewaltsam in einen Lagerraum eingedrungen sein und zwei Kabeltrommeln gestohlen haben. Zudem wurden bereits verlegte Kabel auf mehreren hundert Metern durchtrennt und entwendet. Die Ermittlungen in den beiden zuletzt genannten Fällen dauern an.

Auch Friedhöfe betroffen

Auch auf Friedhöfen kam es in diesem Jahr zu Diebstählen von Metall. In Hollerich wurden bei einem Vorfall Ende Juni Metallteile von 108 Gräbern gestohlen, darunter Kreuze und andere Objekte aus Bronze, Kupfer und Messing. Anfang August wurden in Bettemburg 67 Gräber beschädigt und ebenfalls Metallkreuze und -figuren entwendet. In beiden Fällen erstatteten die Gemeinden Anzeige bei der Polizei. (DJ)

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