Tödliche Messerattacke auf Limpertsberg

Justiz klagt 27-jährigen Belgier wegen Mordes an – Zweites Opfer außer Lebensgefahr

Der Mann hatte laut Staatsanwaltschaft mit einer der beiden Frauen einen Termin vereinbart. Das zweite Opfer nach der tödlichen Messerattacke schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Blumen am Tatort der tödlichen Attacke auf eine Frau in der Avenue de la Faïencerie am Dienstag

Nach dem tödlichen Angriff auf eine Frau in der avenue de la Faïencerie am Dienstag wurden am Tatort Blumen niedergelegt Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Justiz hat den Verdächtigen nach einer tödlichen Messerattacke auf Limpertsberg wegen Mordes, Totschlags, versuchten Mordes und vorsätzlicher Körperverletzung angeklagt. Der 27-jährige Belgier, der nicht in Luxemburg wohnhaft sei, wurde mehrere Stunden vom zuständigen Untersuchungsrichter vernommen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend in einem Presseschreiben mit.

Dem Mann wird vorgeworfen, am Dienstagmittag eine 35-jährige Französin und eine 36-jährige Luxemburgerin in einem Haus auf Limpertsberg mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Französin ist kurz danach an ihren Verletzungen gestorben – die Luxemburgerin liegt im Krankenhaus. Sie schwebt nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Mann hatte laut Staatsanwaltschaft mit einer der beiden Frauen „einen Termin im Rahmen einer möglichen Immobilientransaktion/Vermietung vereinbart“. Die Ermittlungen laufen noch: Zahlreiche Überprüfungen, Ermittlungen und Gutachten seien noch im Gange. Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin. (dr)

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