„Grouft“ und „Stafelter“
Straßenbauverwaltung schränkt Tunnelverkehr wegen Ventilatorschäden ein
In den Luxemburger Tunneln „Grouft“ und „Stafelter“ gelten ab Freitag reduzierte Fahrspuren und Tempo 70. Grund sind vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen wegen beschädigter Ventilatoren.
Bei der letzten Tunnelinspektion hat die Straßenbauverwaltung im Tunnel „Grouft“ einen beschädigten Ventilator entdeckt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Straßenbauverwaltung hat in den Tunneln „Grouft“ und „Stafelter“ vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Grund ist eine ungewöhnliche Beschädigung der Propeller einiger Ventilatoren im Grouft-Tunnel, die bei der letzten Inspektion festgestellt wurde. Das teilte die Behörde am Donnerstag in einem Presseschreiben mit.
Ab Freitag wird in den beiden Tunneln – die mit Ventilatoren derselben Generation und desselben Herstellers ausgestattet sind – bis auf Weiteres die Schnellstraße auf eine Spur reduziert und die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt. Für Lastkraftwagen bleiben die bestehenden Vorschriften in Kraft: Transit-Lkws dürfen die Autobahn A7 nicht verlassen. Die Behörde weist zudem darauf hin, dass die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung weiterhin durch automatische Radargeräte überwacht wird.
Die Straßenbauverwaltung führt jährlich zwei Tunnelwartungskampagnen durch. Dabei überprüft sie die Sicherheitsausrüstung, kontrolliert das Zusammenspiel der technischen Anlagen und reinigt die Tunnelwände. Die Kontrollen sollen dabei helfen, beginnende Störungen frühzeitig zu erkennen und mit geringem Aufwand zu beheben. So sollen sowohl die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer als auch ein reibungsloser Verkehrsfluss gewährleistet werden. (les)