Luxemburg-Stadt
Gemeinde reagiert auf Gaspericher Mobilitätsplan – lokaler Interessenverein vermisst Lösungen für komplexe Probleme
Mehr als 60 Anwohnerinnen und Anwohner aus Gasperich beteiligten sich an der Ausarbeitung eines Mobilitätsplans für ihr Viertel. Rund sieben Monate nach Einreichung des Dokuments trafen sich die Verantwortlichen der Stadt Luxemburg nun mit dem „Interesseveräin Gaasperech“.
Gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied haben Mélanie Troian (Mitte) und Nico Hoffmann vom „Interesseveräin Gaasperech“ am Donnerstag die Verantwortlichen der Stadt Luxemburg getroffen, um über ihre Ideen für ihr Viertel zu diskutieren Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Wir haben die Bedürfnisse der Leute gebündelt und zusammengefasst, was sich viele wünschen. Das scheint gut bei der Stadt angekommen zu sein“, erzählt Mélanie Troian bei einem Gespräch in einem Café am „Knuedler“. Gleich gegenüber im Rathaus hat sie sich an diesem Donnerstagmorgen gemeinsam mit Nico Hoffmann und einem weiteren Vorstandsmitglied des „Interesseveräin Gaasperech“ mit Verantwortlichen der Stadt Luxemburg getroffen, um über den Mobilitätsplan für Gasperich zu sprechen.
Rund 60 Bürgerinnen und Bürger haben an dem 22 Seiten langen Dokument mitgewirkt, das im Juni vergangenen Jahres an die Gemeinde übermittelt wurde. Nun – rund sieben Monate später – haben sie endlich einen Termin bei der Stadt erhalten. „Wir waren erleichtert“, sagt die Präsidentin des lokalen Interessenvereins, Mélanie Troian, über die Einladung. Denn ihr zufolge war es ein langer Weg bis zu dem Treffen mit Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP), Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) und den Verantwortlichen verschiedener kommunaler Dienste.