Fehlende Partizipation bei den „Apéri’tours“?

Wie die Menschen in Gasperich Bürgerbeteiligung erkämpfen

Mit den sogenannten „Apéri’tours“ wollen DP und CSV die Bürgerbeteiligung in der Hauptstadt stärken. Die Präsidentin des Gaspericher Interessenvereins erklärt, warum das aus ihrer Sicht beim „Apéri’tour“ in ihrem Viertel nicht gelungen ist – und liefert einen Einblick in das Verständnis von Partizipation der Gemeinde Luxemburg.

Im Mai präsentierte der Gaspericher Interessenverein einen lokalen Mobilitätsplan für das Viertel – mit Ideen von rund 60 Anwohnerinnen und Anwohnern

Im Mai präsentierte der Gaspericher Interessenverein einen lokalen Mobilitätsplan für das Viertel – mit Ideen von rund 60 Anwohnerinnen und Anwohnern Foto: Editpress/Julien Garroy

„Uns wurde gesagt, dass wir keine Bühne bekommen, um unseren Mobilitätsplan zu präsentieren“, erzählt Mélanie Troian. Sie ist die Präsidentin des „Syndicat des intérêts de Gasperich“ und wollte beim sogenannten „Apéri’tour“ in Gasperich – also bei einer Bürgerveranstaltung der Stadt Luxemburg – einen Mobilitätsplan für das Viertel vorstellen. Das 22 Seiten umfassende Dokument mit Ideen von rund 60 Anwohnerinnen und Anwohnern ist das Ergebnis eines partizipativen Prozesses, den Mélanie Troian beim „Apéri’tour“ vor rund zwei Wochen kurz beschreiben sollte.

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