Luxemburg-Stadt
Wie sich Menschen aus Gasperich für ihr Viertel einsetzen
Die Gaspericher zeigen Engagement: Mehr als 60 Anwohnerinnen und Anwohner haben in Workshops Ideen für ihr Viertel gesammelt. Entstanden ist ein 22 Seiten langes Dokument, das am Freitag präsentiert wurde – und bei der Stadt bislang wenig Beachtung findet.
Gemeinsam haben Bürgerinnen und Bürger einen lokalen Mobilitätsplan ausgearbeitet, den sie am Freitag dem Schöffenrat der Stadt Luxemburg übergeben wollten Foto: Editpress/Julien Garroy
„Zone 30 im ganzen Viertel“, wird auf einem Blatt Papier gefordert, das Vorbeigehende in Gasperich am Freitagmittag an einem Stand des „Interesseveräin Gaasperech“ und des Vereins „Eis Stad“ sehen können. Auf dieser und weiteren Karten haben Anwohner ihre Wünsche für das Viertel notiert – etwa die Neugestaltung der route d’Esch oder einen „sicheren Schulweg mit überall ausreichend breiten Gehwegen.“ Vorgestellt wird an diesem Tag ein Mobilitätsplan, an dem beide Vereinigungen seit über eineinhalb Jahren gemeinsam mit rund 60 Leuten aus der Bevölkerung arbeiten – speziell für Gasperich.