Überschwemmung

Esch kommt vergleichsweise glimpflich davon: Vollgelaufene Keller und geschlossenes Testzentrum

Während in vielen Teilen Luxemburgs Land unter herrscht, ist Esch vergleichsweise glimpflich davongekommen. Trotzdem war die Feuerwehr im Dauereinsatz, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen.

Am Donnerstagmittag wurden noch vereinzelt Keller ausgepumpt, wie hier in der rue Boltgen

Am Donnerstagmittag wurden noch vereinzelt Keller ausgepumpt, wie hier in der rue Boltgen Foto: Philip Michel

„Im Vergleich zu anderen Gemeinden sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Bürgermeister Georges Mischo (CSV) am Donnerstagmittag dem Tageblatt. In Esch sind wie überall im Land eine ganze Reihe von Kellern mit Wasser vollgelaufen. Betroffen waren vor allem die rue de l’Eau und die rue du Commerce in „Al Esch“.  Auch die Waldschule blieb nicht verschont. „Alles in allem aber nichts Dramatisches, keine Katastrophen wie anderswo“, sagte Mischo.

Das Large-Scale-Testzentrum am Kreisverkehr Raemerich war am Morgen geschlossen, da es am Mittwochabend unter Wasser stand. Die Bürger wurden gebeten, auf die Zentren in Bascharage und auf Howald auszuweichen. Am Donnerstag war am Kreisverkehr wieder alles in Ordnung. Die Feuerwehr hatte dort am Vorabend alles in Sicherheit gebracht, was hätte kaputtgehen können. Um 14.00 Uhr sollte der Testbetrieb wieder aufgenommen werden.

Probleme hatte es auch am Autobahnkreuz Lankelz gegeben. Hier stand die Unterführung in Richtung Schifflingen unter Wasser. Auch die Auffahrt Foetz auf die A4 in Richtung Esch war zeitweise blockiert. (P.M.)

Die Dipbech mit der Galerie Schlassgoart im Hintergrund
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Unter der Galerie Schlassgoart
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