POlizeibericht

Drogendealer reisen mit der Bahn – und nehmen die Familie mit

Insgesamt 8.400 Polizisten waren in Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Frankreich in den vergangenen Wochen auf Drogenfahndung. Die groß angelegte Polizei-Operation fördert einiges über die Rauschgiftnetzwerke zutage – unter anderem auch, wie kurios der „Stoff“ inzwischen geschmuggelt wird.

Drogenschmuggler als vermeintliche Familie mit Kindern transportieren Rauschgift über europäische Grenzen im letzten Jahr

Drogenschmuggler transportierten im vergangenen Jahr auch als „Familie mit Kinder“ Rauschgift über europäische Grenzen Foto: dpa/Paul Zinken

Den Drogendealern auf der Spur: Fünf Wochen lang hat die Polizei in Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Frankreich während einer großen gemeinsamen Operation Kontrollen gemacht. 8.400 Polizisten haben mitgemacht – und so einiges aufgestöbert: Kokain, Marihuana, Haschisch, Heroin, Ketamin, MDMA, Amphetamine, synthetische Cannabinoide und – Lachgas. Davon berichtete die Luxemburger Polizei am Mittwoch.

Das Ganze passierte unter dem Dach eines sogenannten „Operativen Aktionsplans“ der Hazeldonk-Partnerschaft. Letztere ist eine Polizeiinitiative, bei der die Benelux-Länder und Frankreich seit 2006 zusammenarbeiten, benannt nach dem niederländisch-belgischen Grenzübergang nördlich von Antwerpen, der als einer der geschäftigsten Europas gilt. Priorität bei der Zusammenarbeit: der Kampf gegen organisierte Drogenhandelsnetze, die über die Grenzen hinweg operieren.

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