Bürgermeister zwischen Pflicht und Eigennutz

Staatsanwalt sieht klare Interessenvermischung bei Roberto Traversini – vier Jahre auf Bewährung gefordert

Im Fall Roberto Traversini sieht die Staatsanwaltschaft den Vorwurf der Interessenvermischung als erwiesen an. Der Vertreter der Anklage forderte deshalb unter anderem eine Haftstrafe von vier Jahren mit integralem Strafaufschub.

Roberto Traversini und Lebensgefährtin vor Gericht, Haftstrafe und Geldstrafe drohen im Gerichtsverfahren

Roberto Traversini und seine Lebensgefährtin vor Gericht. Ihm droht Haft, ihr eine Geldstrafe. Zeichnung: Kim Kieffer/Editpress

Gut sechs Jahre nach Beginn der Ermittlungen kommt der Staatsanwalt zum Schluss, dass Roberto Traversini seine Position als Bürgermeister und Präsident der Beschäftigungsinitiative CIGL genutzt habe, um private Interessen durchzusetzen. Dies bedeute nicht zwangsläufig besonders schwere Verfehlungen, aber mutmaßliche Straftaten.

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