Di., 24. November 2020

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  1. Klawir /

    Nach der Diskussionsrunde im Background bin ich noch ratloser als zuvor. Das Spektrum der Argumente reichte von hoch wissenschaftlichen teils abgehobenen Thesen bis zu « man muss auf den gesunden Menschenverstand der Leute hoffen ». Die Ratlosigkeit war förmlich zu spüren. Dass das Large Scale Testing (LST) sein ursprüngliches Ziel, i.e. die Vermeidung der zweiten Welle, verfehlt hat traut sich keiner offen zu sagen. Ging vor ein paar Tagen noch die Rede von einer neuen LST Welle ab Anfang September so sagte man gestern man würde direkt jetzt gezielt die Haushalte in den am stärksten betroffenen Gemeinden testen. Mir kommt das Ganze vor als brenne das Haus lichterloh und man führt eine Diskussion wo man denn die Feuermelder installieren soll.
    Ich will keinem zu nahe treten aber unter einer wissenschaftlichen Herangehensweisen stelle ich mir was anderes vor.
    Die Zeiten des guten Zuredens sind vorbei. Jetzt ist die Zeit der Feuerwehr gekommen in Form einer repressiveren Vorgehensweise anstelle der rezenten naiven gesetzlichen Massnähmchen mit denen man keinem weh tun wollte.
    Der Schlusssatz von Professor Nehrbass ließ durchblicken wie sehr alle mit ihrem Latein am Ende sind. Dass alle auf einen Impfstoff hoffen weiß jeder und dass wir noch mindestens 6 Monate überstehen müssen auch.

  2. Nomi /

    „“Jetzt ist die Zeit der Feuerwehr gekommen in Form einer repressiveren Vorgehensweise anstelle der rezenten naiven gesetzlichen mini Massnähmchen mit denen man keinem weh tun wollte.““

    Mit denen man keinem weh tun wollte.

  3. Mensch /

    Man sollte nur Menschen testen die ausgesetzt sind (Pflegepersonal, Polizei, usw) und Menschen mit Symptomen. Wenn, wie bis jetzt festgestellt, ca 1,5 % der Getesteten positiv sind so sind 98,5 % negativ. Lohnt sich dieser menschliche und finanzielle Aufwand wirklich?

  4. H.Horst /

    Es ist nicht die Verantwortung der Wissenschaft Restriktionen anzuwenden. Es fehlte offenbar am politischen Mut die unausweichlichen Massnahmen der Bevölkerung klar zu kommunizieren, d.h. nicht als freiwillge Teilnahme sondern als strafbewehrte Pflicht die u.U. durch unmittelbaren Zwang um- u. durchgesetzt wird. Der liberale Instinkt steht offenbar den unausweichlichen Zwangsmassnahmen entgegen.

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