Editorial
Xavier Bettel will mit Fake-News-Vorwürfen von eigenen politischen Fehlern ablenken
Xavier Bettel am Dienstag im Außenministerium Foto: Editpress/Alain Rischard
Am 24. Februar hatten Zeitungen der Mediahuis-Gruppe als Erste gemeldet, der luxemburgische Außenminister habe bei einem Treffen des Europäischen Rats für Auswärtige Angelegenheiten Sanktionen gegen Ruanda blockiert. In den Tagen danach sorgte Luxemburgs Alleingang national und international für Aufregung: In Presseartikeln wurde Xavier Bettels „Veto“ kritisch kommentiert, die Oppositionsparteien Grüne, Linke und Piraten stellten Mitte vergangener Woche parlamentarische Anfragen, damit der Außenminister sich erkläre.