Abfallreform
Von Null-Abfall zu Null-Umsetzung: Horesca und „Mouvement écologique“ nehmen Stellung
Luxemburgs Mehrwegpflicht scheitert an fehlender Kontrolle und mangelnden Investitionen seitens der Regierung. „Mouvement écologique“ und die Horesca nehmen Stellung zur gescheiterten Abfallrefom.
Einwegverpackungen sollten abgeschafft werden, doch die Umsetzung hakt Grafik: Editpress/Kim Kieffer
Am vergangenen Montag berichtete das Tageblatt darüber, dass die Umsetzung der Abfallreform von 2022 kaum bis überhaupt nicht kontrolliert wird. Seit 2023 sind Restaurants verpflichtet, Speisen und Getränke, die vor Ort konsumiert werden, in wiederverwendbaren Tassen, Gläsern, Bechern, Tellern und Behältern zu servieren. Außerdem müssen sie wiederverwendbares Besteck bereitstellen. Im Januar 2025 wurde das Mehrweggebot zusätzlich auf Liefer- und Mitnahmedienste ausgeweitet. Auch hier müssen seit diesem Jahr Behälter, Schalen, Teller und Besteck wiederverwendbar sein. Zudem sind die Unternehmen dazu verpflichtet, Mehrwegverpackungen zurückzunehmen. Eigentlich. Doch derzeit werden ein oder zwei Augen zugedrückt, sehr zur Freude der Gastronomen.