Editorial
Selenskyjs USA-Reise belegt Europas Zuschauerrolle in diesem Krieg
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht neben Joe Biden, Präsident der USA, während einer Pressekonferenz im East Room des Weißen Hauses in Washington – Europa wird von keinem der beiden erwähnt Foto: dpa/Andrew Harnik
Wolodymyr Selenskyjs erste Auslandsreise seit Kriegsbeginn führte den ukrainischen Präsidenten nicht nach Brüssel, Berlin oder Paris und auch nicht nach London. Selenskyj wählte den weiteren Weg und flog nach Washington. Aus gutem Grund. Ohne Amerika hätte Russland diesen Krieg längst gewonnen.