LILI-Umfrage
Queere Personen erstellen kaum Anzeige wegen erlebter Gewalt
Die Lebensrealitäten queerer Personen in Luxemburg sind oft kaum greifbar, vor allem aufgrund von fehlenden aussagekräftigen Statistiken. Eine Umfrage des Luxembourg Institute for LGBTIQ+ Inclusion (LILI) gibt nun erste, ausbaufähige Einblicke.
Nada Negraoui hat die Umfrage für das LILI ausgewertet Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Nur die wenigsten Gewalterfahrungen von LGBTQIA+-Personen werden auch angezeigt. Das ergibt sich aus einer neuen Studie über die Gewalterfahrungen von queeren Personen in Luxemburg. Durchgeführt wurde diese vom Centre LGBTIQ+ Cigale nahen Luxembourg Institute for LGBTIQ+ Inclusion (LILI), mit der Unterstützung der Fondation André Losch. Ausgewertet wurden die Daten von Forschungsprojektleiterin und Sozialpsychologin Nada Negraoui.