Rentendebatte
Patronat bringt sich informell in Stellung: UEL hat klare Vorstellungen für künftige Reform
Die UEL hat Pressevertreter am Donnerstagmorgen auf ein „informelles Treffen“ geladen. Anlass waren die anstehenden Diskussionen rund um eine mögliche Rentenreform. Ein neues Moment boten die Arbeitgebervertreter nicht – und überraschten doch mit einigen Vorschlägen.
Versprühen trotz der anstehenden Diskussionen Optimismus: Marc Wagener, Michel Reckinger und Nicolas Simons von der UEL Foto: Editpress/Julien Garroy
Ein informelles Treffen mit der Presse und ein Walking Lunch im Anschluss: So hat die „Union des entreprises luxembourgeoises“ (UEL) Pressevertreter für eine Zusammenkunft in die Räumlichkeiten der „Chambre de Commerce“ geladen. Durch das Setting in einem riesigen Konferenzsaal inklusive PowerPoint-Präsentation aber kam trotz inoffiziellem Charakter schnell Pressekonferenz-Feeling auf. „Jidderee probéiert säi Beefsteak ze verteidegen“, meinte UEL-Präsident Michel Reckinger im Verlaufe des Treffens. So seien aus seiner Sicht die Aussagen von u.a. der ACEL und Gewerkschaftsseite einzuordnen. Das sei letztendlich auch jedem freigestellt, zu tun – was jedoch aus Sicht des UEL-Präsidenten zu keinem Resultat in dieser offenen Diskussion führen könne. Und so waren auch die Vorschläge von Arbeitgeberseite als erste Positionierung im Rahmen der Rentenreform zu verstehen, wenngleich einige Aussagen der UEL-Vertreter doch eher unerwartet kamen.