Editorial
Die EU braucht Fortschritte in der Migrationsfrage
Migranten und Flüchtlinge, die auf einem überfüllten Holzboot im Mittelmeer treiben, warten auf Hilfe von der spanischen Nichtregierungsorganisation Aita Mary, etwa 183 km von der libyschen Küste entfernt (Aufnahme vom 28.1.2022) Foto: Pau De La Calle/AP/dpa
In die EU-Migrations- und Asylpolitik kommt wieder Bewegung. Bei ihrem informellen Treffen am Donnerstag einigten sich die EU-Innenminister darauf, sich gegenüber jenen EU-Staaten solidarisch zu zeigen, in denen die meisten Migranten ankommen. Entweder indem sie einen bestimmten Teil von diesen aufnehmen oder indem sie mit einem „erheblichen finanziellen Beitrag“ deren Aufnahme mitfinanzieren, wie der französische Innenminister Gérald Darmanin in Lille erklärte.